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Bildung

Vortrag über Doktor Martin Pollich von Mellerstadt in der Stiftung Leucorea

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Lutherstadt Wittenberg: Die Stiftung Leucorea und das Forschungsprojekt „Ernestinisches Wittenberg“ laden am Dienstag, dem 14. Mai 2013 um 19.30 Uhr zum Vortrag „Doktor Martin Pollich von Mellerstadt – ein Universitätsgelehrter zwischen Leipzig und Wittenberg in vorreformatorischer Zeit“ von der Historikerin Dr. Beate Kusche in die Leucorea, Collegienstraße 62 in die Lutherstadt Wittenberg ein.
Der aus Franken stammende Martin Pollich, nach seiner Herkunft auch Mellerstadt genannt, ist eine der zentralen und interessantesten Persönlichkeiten der Universität Wittenberg zur Zeit ihrer Gründung im Jahr 1502 und im ersten Jahrzehnt ihres Bestehens. Mit seiner Person verbinden sich viele unterschiedliche Aspekte und zentrale Forschungsfragen zur mitteldeutschen Universitätslandschaft am Übergang vom späten Mittelalter zur frühen Neuzeit sowie der Stadtgeschichte Leipzigs und Wittenbergs.
Pollich erlangte als Mediziner und als Leibarzt des Kurfürsten Friedrich des Weisen ebenso Bedeutung, wie als Gründungsrektor der Universität Wittenberg, an der er als Doktor der Theologie zum Lehrer der Theologie zum Lehrer der Theologengeneration um Martin Luther wurde.
Im Zentrum des Vortrages ...

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4. Sonntagsvorlesung in der Jugendherberge Wittenberg

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Lutherstadt Wittenberg: Am Sonntag, dem 28. April 2013 um 11.30 Uhr lädt das Evangelische Predigerseminar Wittenberg zur vierten Sonntagsvorlesung in die Jugendherberge Wittenberg, Schlossstraße 14-15 in die Lutherstadt Wittenberg ein.
Die Vorlesung in der Reihe „Reformation und Toleranz“ steht unter dem Titel: „Johannes Calvin und Sebastian Castellios – Plädoyer für religiöse Toleranz“.
Im Jahr 1553 wird in Genf der spanische Querdenker Michel Servet verbrannt. Auch Johannes Calvin, Reformator der Stadt, hatte dieses Todesurteil mit veranlasst. Einer jedoch protestiert im Namen der Gewissensfreiheit und der Toleranz: Sebastian Castellio, Professor in Basel. Nun gerät er selbst unter Druck und wird verfolgt.
Castellio gegen Calvin, das scheint ein leichtes Spiel zu sein: Der Vater der Gewissensfreiheit gegen den Meister der Intoleranz. Da steht fest, wer den Publikumspreis bekommt. Aber ist es so einfach? Sind das wirklich Gegner und was sollen wir heute mit deren Position anfangen?
Professor Herman Selderhuis, Professor für Kirchengeschichte an der Theologischen Universität Apeldoorn und Präsident des Internationalen Calvinkongresses, ...

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Vortrag Stefan Heym, dem Unbeugsamen zum 100. Geburtstag im Malsaal der Cranach-Stiftung

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Friedrich Schorlemmer erinnert an Stefan Heym

Lutherstadt Wittenberg: Anlässlich des 100. Geburtstages von Stefan Heym lädt die Cranach-Stiftung unter dem Motto „Stefan Heym, dem Unbeugsamen zum 100. Geburtstag“ am Dienstag, dem 23. April 2013 um 19.30 Uhr in den Malsaal im Cranach-Haus, Schlossstraße 1 in die Lutherstadt Wittenberg ein. Gestaltet wird der Abend von dem Wittenberger Theologen und Publizisten Friedrich Schorlemmer. Er erinnert an den Schriftsteller, „den gegenüber allen Mächtigen widerborstigen Bürger, den Friedensaktivisten, den für Gerechtigkeit Kämpfenden, an den scharfen Analytiker und den unverdrossene Mutmacher“. Neben persönlichen Erinnerungen und Textlesungen soll Heym selbst in Bild und Ton zu Wort kommen.
Stefan Heym zählt zu den bedeutendsten deutschen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Aufgewachsen in einem deutsch-jüdischen Elternhaus, verfasste er bereits in seiner Jugend in Chemnitz und später in Berlin gesellschaftskritische Gedichte und erste journalistische Arbeiten. Nach der Übernahme der politischen Macht durch die Nationalsozialisten 1933 musste er, wie es bei der Stefan-Heym-Gesellschaft in Chemnitz heißt, als jüngster literarischer Flüchtling Deutschlands ins Ausland gehen. In den USA wurde er Chefredakteur einer antifaschistischen Wochenzeitung. 1942 schrieb er seinen Debütroman „Hostages“. Werke wie „Der König-David-Bericht“ (1972) oder „Ahasher“ (1981) machten ihn zu einem international anerkannten Autor.
Ab 1952 lebte Heym in der DDR. Wegen seiner kritischen Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Verhältnissen geriet er in Konflikt mit der Staatsführung. Etliche seiner Bücher konnten zunächst nur im Ausland erscheinen.
Die zeitweilige Lockerung eines Publikationsverbotes endete nach Heyms Unterzeichnung einer Protesterklärung gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns. 1979 wurde Heym aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen. Später unterstützte er die DDR-Bürgerechtsbewegung. Zuletzt veröffentlichte er im Jahr 2000 den 1965 abgeschlossenen Roman „Die Architekten“, der wegen des Publikationsverbotes in der DDR nicht erscheinen konnte. 2001 starb Stefan Heym während eines Aufenthaltes in Israel.
Weitere Infos zu Stefan Heym ...

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Ausstellung zum Volksaufstand am 17. Juni 1953 im Bildungszentrum Lindenfeld

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Lutherstadt Wittenberg: Von Montag, den 22. April bis Sonntag, den 30. Juni 2013 zeigt die Volkshochschule Wittenberg im Bildungszentrum Lindenfeld, Falkstraße 83 in der Lutherstadt Wittenberg eine Ausstellung zum Volksaufstand am 17. Juni 1953 in der DDR.
Das Thema wird im Erd- und 1. Obergeschoss auf insgesamt 20 gerahmten Plakaten dokumentiert, die von der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt zur Verfügung gestellt wurde.
60 Jahre nach dem offenen Aufbegehren der DDR-Bevölkerung ist klar, dass es sich nicht um einen auf Ostberlin begrenzten Akt von Widerstand gehandelt hat. In mehr als 700 Städten gab es die erste große Erhebung gegen die kommunistische Diktatur im sowjetischen Herrschaftsbereich nach 1945. Nach der Öffnung der Archive 1989/1990 konnte der Beweis dafür angetreten werden.
Die Ausstellung ist für schulische und außerschulische Bildung geeignet. Geöffnet ist die Ausstellung ...

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Vortrag in der Leucorea

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Lutherstadt Wittenberg: Die Stiftung Leucorea und das Forschungsprojekt „Ernestinisches Wittenberg“ laden am Dienstag, dem 16. April 2013 um 19.30 Uhr zum Vortrag „Torgau 1519. Der bayerische Adlige Hans Herzheimer beschreibt die Residenz“ in die Leucorea, Collegienstraße 62 in die Lutherstadt Wittenberg ein. Es spricht Prof. Dr. Enno Bünz, Inhaber des Lehrstuhls für Sächsische Landesgeschichte der Universität Leipzig.
Mit dem Vortrag verbunden ist die Präsentation des zweiten Bandes der „Wittenberg-Forschungen“, der unter dem Titel „Das Ernestinische Wittenberg: Stadt und Bewohner“ erschienen ist. Wie hat ein Reisender im 16. Jahrhundert das Kurfürstentum Sachsen wahrgenommen?
Der Reisebericht des bayerischen Adligen Hans Herzheimer von 1519 ist der früheste und ausführlichste Reisebericht, der darüber Auskunft gibt. Herzheimer hat sich längere Zeit in den kursächsischen Residenzstädten aufgehalten.
Neben seiner Beschreibung von Wittenberg, ...

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Schlagzeilen

Seit dem Jahr 2010 gehört Kropstädt zu der Lutherstadt Wittenberg, seitdem wurden durch das Wittenberger Standesamt  37 Eheschließungen im Schloss Kropstädt durchgeführt.Im Alten Rathaus waren 228 Trauungen (Vorjahr 212) und auf dem Schiff "MS Lutherstadt Wittenberg" ließen sich drei Paare trauen. Wir können also auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken.160 Paare gingen den Bund fürs Leben das erste Mal ein. Bei 153 Eheschließungen stammen beide Partner aus der Lutherstadt Wittenberg. 76 Paare kamen extra nach Wittenberg bzw. Kropstädt um hier zu heiraten. Sie stammen aus unterschiedlichen Ländern der Bundesrepublik. Bei 11 Paaren ist nur einer deutscher Staatsangehöriger, die Partner dazu stammen z.B. aus Kanada, Mexiko, Tunesien, USA, Frankreich, Polen, Thailand, China, Russ. Föderation, Rumänien und Großbritannien. 585 Geburten (Vorjahr 578) wurden in unserem Standesamt beurkundet. Dabei ist der Anteil der Jungen in diesem Jahr besonders hoch. Mädchen waren es 275 und Jungen 310. Von den beurkundeten Geburten sind 342 Kinder in der Lutherstadt Wittenberg zu Hause, 208 Kinder wohnen im Landkreis Wittenberg und 35 Kinder in unterschiedlichen Bundesländern. Die Hitliste der Vornamen ist fast identisch mit dem Vorjahr, zumindest bei den Mädchen.So landen Sophie und Marie auf Platz 1 (wie schon Jahre zuvor), Leonie folgt auf Platz 2, Platz 3 belegen Emma und Lena.Die Liste der Jungen führt 2010 Paul an, danach folgen Jason, Jonas und Max auf Platz 2, Platz 3 belegen Alexander, Maximilian und Tim. Kinder mit außergewöhnlichen Namen sind in unserer Region eher selten. Hier eine kleine Auswahl: Mädchen: Suki, Ava, Tarja-Charleen, Evangeline und NaylaJungen: Cody, Ferris, Jesko und Daik. 842 Sterbefälle (Vorjahr 850) wurden 2010 beurkundet.