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BUND - Flusslandschaft der Elbe bewundert

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Potentiale liegen im Qualitätstourismus

Am vergangenen Sonnabend ging die Tour "Dialog im Boot" zu Ende. Sie führte in zwei Tagen von Arneburg in Schlauchbooten durch die Altmark mit Halt in Havelberg bis in die Prignitz bei Rühstädt. An Bord befanden sich über 35 Teilnehmer, darunter aus Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Berlin sowie eine Teilnehmerin aus Großbritannien. Mit großer Begeisterung wahrgenommen wurde die weite Flusslandschaft mit Hunderten von Graugänsen und Kiebitzen am Elbufer. Selbst Seeadler und Fischadler waren beim Beutefang zu bestaunen. Auf der anderen Seite wurden mit großer Sorge die massiven Wasserstraßen-Baumaßnahmen vor allem im Raum Havelberg zur Kenntnis genommen, die das offizielle Ziel verfolgen, die Elbe weiter zu vertiefen, obwohl der Gütertransport stetig zurückgeht.  

Diese Landschaft habe ein enormes Entwicklungspotential, so die einhellige Meinung der Teilnehmer. Dieses liege aber nicht im Güterverkehr und
Wasserstraßenausbau, sondern in Natur und Qualitätstourismus. Mehrere Teilnehmer waren an Bord, die aus den alten Bundesländern kommend, ihren Alterssitz in Altmark und Prignitz gewählt haben. Je stärker die Elbe verengt und vertieft werde, je mehr ihre Ufer versteint würden, desto mehr sei diese Landschaft in Gefahr, ihre Reize und Werte zu verlieren. Damit würde das Beste geopfert, was dieser Landstrich zu bieten habe. 

Nach eingehender Diskussion wurde beschlossen, die Politik in den Elbe-Anliegerländern aufzufordern, ihrer Kontrollpflicht besser nachzukommen. Es sei nicht nachvollziehbar, wenn Jahr für Jahr Millionen Euro für Steinschüttungen an den Elbufern ausgegeben würden, der Güterverkehr auf der Elbe aber immer unbedeutender werde. Fakt sei: Je mehr Steuergeld in die Wasserstraße geflossen ist, umso weniger wurde sie von Güterschiffen genutzt. Dies sei ein Skandal erster Güter und bedarf der öffentlichen Aufklärung. 

Wenn wirksam gespart werden müsse, dann vor allem in Bereichen, die Schaden statt Nutzen erwarten lassen, erklärte Prof. Dr. Jürgen Rochlitz,
Vorsitzender der Bürgerinitiative gegen das Steinkohlekraftwerk Arneburg. Rochlitz sieht eine Allianz zwischen dem Engagement der Bürgerinitiative und dem BUND-Elbeprojekt. "Der Bau eines Steinkohlekraftwerks bei Arneburg bedingt den Ausbau der Elbe, da die Kohle von Übersee per Schiff angeliefert werden soll. Doch die Transporte nach Arneburg wären nicht planbar, weil die Elbe Monate lang Niedrigwasser führen kann", so Rochlitz weiter. "Obwohl die Elbe derzeit viel Wasser führt, haben wir an den zwei Tagen der Elbe-Tour nur eine Handvoll Güterschiffe gesehen, wo von lediglich zwei Schiffe mit Ladung fuhren."

Dialog im Boot wird seit 8 Jahren vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland durchgeführt. Es werden Teilnehmer aus allen Bereichen des
gesellschaftlichen Lebens eingeladen. Das geladene Wasser- und Schifffahrtsamt hat seine Teilnahme am Dialog abgesagt. Die Vertreter der Linken und Grünen haben dagegen ihre Unterstützung zugesichert. Mehr Infos: www.elbeinsel.de
 
Rückfragen: Iris Brunar, Elbe-Koordinatorin im BUND 
Tel.: 0340 8507978 mobil: 0178 1617800   


 

Eine neue Umfrage: wen würden Sie wählen- Gauck oder Wulff?

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Bundespräsidentenwahl

Der Bundespräsident wird nicht vom Volk gewählt, sondern von der Bundesversammlung. Um unter den Wittenbergern ein Stimmungsbild zu erhalten, haben wir heute diese Umfrage erstellt. Bitte sagen Sie uns, wen Sie wählen würden: Joachim Gauck (parteilos) oder Christian Wulff (CDU)?

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Besuch von der französischen Loire an der Elbe -- Exkursion und Vortrag

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Am Montag, den 17. Mai besucht Roberto Epple, Gründer und Präsident von SOS Loire Vivante, einem Zusammenschluss von Bürgerinitiativen und Umweltverbänden zur Rettung der Loire, die Elbe bei Dessau. Epple ist ein ausgewiesener Flusskenner: Er ist Initiator des Internationalen Elbebadetags und des europäischen Big Jump sowie Gründer der European Rivers Network, einer Organisation, die sich europaweit für den Erhalt von Flüssen einsetzt. In Deutschland hat er unter anderem während 10 Jahren die Kampagne "Lebendige Elbe" koordiniert. (1997 -- 2007).

Loire und Elbe sind einander sehr ähnlich -- beide fließen in Betten aus Sand und feinem Kies. Im Gegensatz zur Elbe, an der massiv gebaut wird, entging die Loire einem Ausbau zur Wasserstraße und darf frei zwischen ihren Deichen ihr Bett gestalten. Natur- und Kulturlandschaft ergänzen sich in der zum UNESCO-Welterbe erklärten Region, die zu einem der Top-Tourismusmagneten Frankreichs geworden ist....
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Väterkongress in Karlsruhe zum Thema gemeinsamer elterlicher Verantwortung auch für nichteheliche Väter

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Vergleich mit den Regelungen europäischer Nachbarländer
 
Am 8. Mai 2010 veranstaltet der bundesweite Verein "Väteraufbruch für Kinder e.V." seinen 3. deutschen Väterkongress in Karlsruhe. Auf dem diesjährigen Kongress steht das Sorgerecht nicht miteinander verheirateter Eltern im europäischen Vergleich im Mittelpunkt. Dazu werden Väter aus den Ländern Polen, Österreich, Schweiz, Frankreich, Belgien und den Niederlanden berichten. Am 3. Dezember 2009 hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die deutsche Regelung, welche unverheiratete Väter grundsätzlich von der gemeinsamen elterlichen Sorge ausschließt, wenn die Mutter die Alleinsorge will, als Diskriminierung beschrieben. Damit ist Deutschland verpflichtet, eine Gesetzesänderung vorzunehmen.
 
Der Bundesvorsitzende des Väteraufbruch für Kinder e.V., Prof. Dr. Dr. Ulrich Mueller, wird die Position des Vereins zur gemeinsamen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern begründen und über den Stand der politischen Diskussion berichten. Der Väteraufbruch fordert das gemeinsames
Sorgerecht ab Feststellung der Vaterschaft. Der Vater Horst Zaunegger erreichte das Straßburger Urteil. Er wird über seinen erfolgreichen
Weg und über die daraus folgenden Konsequenzen berichten. Herr Felix Schöbi vom Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement im Bundesamt für Justiz BJ, Schweiz, wird über die Entwicklung der gesetzlichen Reform in der Schweiz referieren. Frau Rechtsanwältin Annie Heintzelmann wird die Situation in Frankreich beschreiben. Der Kinderund Familienpsychologe Jan Piet de Man wird die Reform in Belgien im Jahr 2006 vorstellen und die bisherigen Erfahrungen mit einer stärkeren Einbindung beider Eltern beschreiben. In Frankreich und Belgien ist das Wechsel- bzw. Doppelresidenzmodell, also dass die Kinder auch nach der Trennung ihrer Eltern von beiden weiterhin paritätisch betreut werden, weit verbreitet und auch gesetzlich berücksichtigt. 
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Sparkasse Wittenberg fördert den Wittenberger Kultursommer

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Scheckübergabe: 12.500 Euro für Kultur e.V.

Scheckübergaben sind meistens langweilig, wäre da nicht der höhere Zweck, der diese Formalität für die zu publizierende Mitteilung wichtig werden lässt. Sparkassendirektor und Vorstandsvorsitzender Peter Henze und Wittenberg-Kultur e.V.-Geschäftsführer Johannes Winkelmann luden am 14.4. zum Pressegespräch in die Hauptstelle der Sparkasse Wittenberg, um den formalen Akt der Scheckübergabe zu präsentieren.

Henze betont, dass in 2009 aus den Überschüssen der Sparkasse 699.000 Euro für das Gemeinwohl im Landkreis Wittenberg ausgegeben wurden, darunter waren auch in 2009 Spenden für den Wittenberger Kultursommer. Eine jahrelange Verbindung zwischen Verein und Sparkasse bezeichnet Henze als gute Zusammenarbeit. Winkelmann kann dies nur bestätigen, er betont, dass die Sparkasse neben den Stadtwerken Wittenberg einer der wichtigsten Sponsoren ist, der Verein als Vermarkter der Kultur stehe in der Pflicht, diese Gelder für Veranstaltungen wie beispielsweise Luthers Hochzeit, Theaterprojekte, das Melanchthon-Jubiläum u.a. zu verwenden. Förderer seien hier unverzichtbar, besonders solche Förderung, die schließlich allen zugute komme, die diese Veranstaltungen dann auch besuchten....

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Schlagzeilen

Seit dem Jahr 2010 gehört Kropstädt zu der Lutherstadt Wittenberg, seitdem wurden durch das Wittenberger Standesamt  37 Eheschließungen im Schloss Kropstädt durchgeführt.Im Alten Rathaus waren 228 Trauungen (Vorjahr 212) und auf dem Schiff "MS Lutherstadt Wittenberg" ließen sich drei Paare trauen. Wir können also auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken.160 Paare gingen den Bund fürs Leben das erste Mal ein. Bei 153 Eheschließungen stammen beide Partner aus der Lutherstadt Wittenberg. 76 Paare kamen extra nach Wittenberg bzw. Kropstädt um hier zu heiraten. Sie stammen aus unterschiedlichen Ländern der Bundesrepublik. Bei 11 Paaren ist nur einer deutscher Staatsangehöriger, die Partner dazu stammen z.B. aus Kanada, Mexiko, Tunesien, USA, Frankreich, Polen, Thailand, China, Russ. Föderation, Rumänien und Großbritannien. 585 Geburten (Vorjahr 578) wurden in unserem Standesamt beurkundet. Dabei ist der Anteil der Jungen in diesem Jahr besonders hoch. Mädchen waren es 275 und Jungen 310. Von den beurkundeten Geburten sind 342 Kinder in der Lutherstadt Wittenberg zu Hause, 208 Kinder wohnen im Landkreis Wittenberg und 35 Kinder in unterschiedlichen Bundesländern. Die Hitliste der Vornamen ist fast identisch mit dem Vorjahr, zumindest bei den Mädchen.So landen Sophie und Marie auf Platz 1 (wie schon Jahre zuvor), Leonie folgt auf Platz 2, Platz 3 belegen Emma und Lena.Die Liste der Jungen führt 2010 Paul an, danach folgen Jason, Jonas und Max auf Platz 2, Platz 3 belegen Alexander, Maximilian und Tim. Kinder mit außergewöhnlichen Namen sind in unserer Region eher selten. Hier eine kleine Auswahl: Mädchen: Suki, Ava, Tarja-Charleen, Evangeline und NaylaJungen: Cody, Ferris, Jesko und Daik. 842 Sterbefälle (Vorjahr 850) wurden 2010 beurkundet.