Samstag, 15. Juni 2013 um 09:52 Uhr
Reinhard Lausch
News -
Theater
Dessau-Rosslau: Unter dem Motto „Auf in die Sonne 2“ lädt am Donnerstag, dem 20. Juni 2013 und am Freitag, dem 21. Juni 2013 jeweils um 19.30 Uhr die Anhaltische Philharmonie Dessau zum Abschluss der Konzertsaison 2012/2013 zum 8. Sinfoniekonzert ins Anhaltische Theater, Friedensplatz 1a nach Dessau ein. Anfang Juli 2010 gab es zum Abschluss der Konzertsaison ein begeistert aufgenommenes Konzertprogramm unter dem Titel „Auf in die Sonne“ mit spanischer und lateinamerikanischer Musik. Die damals produzierte CD „Espana“ ist mittlerweile vergriffen. Was liegt also näher, als eine Neuauflage dieses Konzerts zu wagen? Ein „Reloaded“ – gewissermaßen. Erneut greifen wir in das unerschöpfliche Reservoir spanischer Musik, wobei die Komponisten derselben durchaus auch aus anderen Nationen stammen können. Beispielsweise aus Russland, wie Nicolai Rimski-Korsakow, der auf einer Spanienreise das musikalische Material für sein effektvoll instrumentiertes „Capriccio espagnol“ zusammen trug. Oder aus Frankreich, wie Maurice Ravel, der diesmal mit seinem Klassik-Hit schlechthin vertreten ist, dem „Bolero“. Auch Claude Debussy war kein Spanier, sondern ein echter „musicien francais“. Und doch zeigte er sich fasziniert von der spanischen Musik, ihrer Leidenschaft und ihrer Schwermut. In der dreisätzigen „Iberia-Suite“ (1908) schildert er, um mit Heinrich Strobel zu sprechen, die „Vision spanischer Landschaft, spanischen Treibens, spanischer Atmosphäre“, und das alles ohne Tonmalerei. Es ist eine Musik, die beim Hörer Bilder hervorruft, ganz ähnlich wie auch die Sinfonischen Impressionen „Nächte in spanischen Gärten“ für Klavier und Orchester von Manuel de Falla, dem einzigen echten Spanier, den das Programm aufzubieten hat. Und ausgerechnet dieses Stück entwarf de Falla in Paris: „Ich war so fern von Spanien, dass ich die Nächte vielleicht noch schöner malte, als sie in Wirklichkeit sind – das liegt an Paris …“. Karten für das Konzert ...
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Sonntag, 19. Mai 2013 um 13:37 Uhr
Reinhard Lausch
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Theater
Lutherstadt Wittenberg: Innerhalb der Reihe „reihenweise“ gastiert am Freitag, dem 24. Mai 2013 um 20.00 Uhr das Kabarett „Die Herkuleskeule“ mit seinem Programm „Radioballett oder Opa twittert“ in der Cafeteria der Sparkasse Wittenberg, Am Alten Bahnhof 3 in der Lutherstadt Wittenberg. Kennen sie Opa Neugebauer? Nein? Dann wird es allerhöchste Zeit! Eines der letzten großen Ensemblekabaretts Deutschlands gastiert mit "Radioballett oder: Opa twittert". Brigitte Heinrich, Michael Rümmler und Rainer Bursche zünden ein Feuerwerk skurriler Figuren. Begleitet werden sie vom Pianisten Thomas Wand. Wenn sie wissen wollen, was Beerdigungsvertreter, Ernährungsberater, Überlebensversicherer vereint und warum Opa jetzt auch noch twittert, dann sind sie bei uns genau richtig. Und wenn sie 's nicht wissen wollen, dann sind sie erst recht richtig bei uns. Ein politisch unkorrektes Panoptikum einer Welt, die langsam aber sicher aus den Fugen gerät. Und das mit Texten der Kabarett Urgesteine Wolfgang Schaller und Peter Ensikat. Das kann nur ein toller Abend werden. Versprochen! Karten können telefonisch bei der Lutherstadt Wittenberg Marketing GmbH im Cranach-Haus, ...
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Sonntag, 02. Juni 2013 um 09:23 Uhr
Reinhard Lausch
News -
Theater
Dessau-Rosslau: Zum letzten Mal kommt am Freitag, dem 07. Juni 2013 um 20.00 Uhr im Beatclub Dessau, Rosslauer Allee / Nähe Hbf/UBA in Dessau Ödon von Horvaths Schauspiel „Kasimir und Karoline“ zur Aufführung. Kasimir liebt Karoline, hat gerade seinen Job verloren und wird auch seine Liebe verlieren. Denn Karoline will mehr, will sich nicht hineinziehen lassen in Kasimirs Frust, ist getrieben von der Gier nach einer besseren Existenz. Kasimir taucht dagegen mit seinen Freunden ab, geht auf in Partyrausch und Selbstmitleid. Und Karoline lässt sich mit einem kleinen Angestellten ein, der sie jedoch umgehend an seinen Chef „verkauft“. Doch Karoline ist kein Opfer, sie hat „alles fest im Griff“ und wird einen ungeheuren Preis zahlen. Bei Horvath spielt sich alles auf dem Münchner Oktoberfest ab, heute finden sich die Figuren in den Räumlichkeiten des Beatclub zu einer Party, die auch nach dem Ende der Geschichte von „Kasimir und Karoline“ nicht zu Ende sein wird! Karten für das Schauspiel ...
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Samstag, 01. Juni 2013 um 09:13 Uhr
Reinhard Lausch
News -
Theater
Dessau-Rosslau: Zum letzten Mal kommt am Donnerstag, dem 06. Juni 2013 um 20.00 Uhr Nina Gühlstorff Migrationsrevue „Die Verdammten dieser Erde“ im Studio im Alten Theater, Am Alten Theater 13 in Dessau zur Aufführung. Wanderbewegungen sind die mächtigsten Motoren für Veränderung! Die völkerwandernden Hunnen waren für Europa, was die Europäer für die Neubesiedlung Amerikas waren. Polen begründeten den Aufstieg des Ruhrgebietes und französische Hugenotten machten gemeinsam mit Holländern deutsche Sumpfgebiete urbar. Reise-Wander-Bewegungen scheinen also von einiger Bedeutung für die Entwicklung unserer Welt. Aber auch Kriege erzwingen ähnliche Bewegungen. Die Angst um das pure Überleben treibt jährlich Millionen von Menschen aus ihrer Heimat. Oder aber wirtschaftliche Not und hochgestochene El-Dorado-Fantasien machen ein Bleiben unmöglich und lassen gerade junge Männer auf die Reise ins Ungewisse, Erträumte gehen und zu Abenteurern werden. Doch wer seine Heimat verlässt, der wird bereits jenseits der Stadttore zum Fremden. Und obgleich sich weltweit unvorstellbar große Menschenströme bewegen, auf Wanderungen oder auf der Flucht, hat die moderne globale Kultur, kommen sie denn zu uns, für diese Migrantenbewegung keine Ersatzheimat zu bieten. Der Flüchtende, der Wanderer, der Sichbewegende, ob schwarz, weiß, gelb, braun oder blau, wird auf seinen Wegen wie an seinen Zielen weltweit stets zur Zielscheibe von Diskriminierung und Rassismus. Das Projekt »Die Verdammten dieser Erde« sammelt Geschichten von modernen Nomaden, ...
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